Veran­staltung
Mittwoch, 20.08.2014
19.30 Uhr in der N64

Um das Thema Kirchenasyl und seine Praxis in Berlin einmal genauer zu beleuchten, haben wir zwei kompe­tente und engagierte Menschen einge­laden.

Edeltraud Pohl ist in der Samari­ter­ge­meinde für Asyl zuständig und das schon sehr lange. Die Künst­lerin arbeitet seit 1990 ehren­amtlich und hat sich im Laufe der Jahre für Geflüchtete aus aller Welt einge­setzt sowie einen Treff­punkt für sie aufgebaut:

„Die Wurzeln für meine Arbeit wurden um die Wendezeit gelegt. Da kamen viele Flücht­linge aus der ehema­ligen Sowje­tunion nach Deutschland. Für mich war es selbst­ver­ständlich, zu helfen – das ist bis heute nicht anders. Auch wenn die Krisen­herde dieser Welt immer neue und andere Menschen zu uns bringen“

Nach wie vor ist sie unzufrieden mit der Flücht­lings­po­litik. Sie arbeitet eng mit den Gemeinden in Berlin zusammen, die stilles oder öffent­liches Kirchenasyl gewähren. Zu unserer Veran­staltung bringt sie den Vorsit­zenden vom Asyl in der Kirche e.V. Bernhard Fricke mit. Frau Pohl und Pfarrer Fricke werden über die generelle Situation des Kirchasyls, sowie über die konkreten Schicksale der Geflüch­teten berichten. Ansch­ließend können wir unsere Fragen stellen und mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Kommentare geschlossen.