Veran­staltung
Mittwoch, 10.12.2014
19:30 Uhr in der N64

Anne Helm; Foto cc-by-sa bartjez.ccAnne Helm; Foto cc-by-sa bartjez.cc

In unserer neuesten Veran­staltung vergleichen wir mit Hilfe von Anne Helm die gesell­schaft­liche Wahrnehmung von Protesten gegen Geflüchtete Anfang der Neunziger und heute.

1992 breiteten rassis­tische Pogrome, die ihren tragi­schen Höhe­punkt in Rostock-Lichten­hagen fanden, den Weg zur fakti­schen Abschaffung des Asylrechts im sogenannten “Asylkom­promiss”. Aus Sicht faschis­ti­scher Bewegungen ein voller Erfolg. Die Politik, die die Schuld bei den Opfern suchte, und das Befeuern von Ressen­ti­ments durch die Presse trugen ihren Anteil dazu bei.

Angesichts des jetzt zutage tretenden erschre­ckenden Mobili­sie­rungs­po­ten­zials gegen Geflüch­te­ten­un­ter­küfte stellt sich die Frage: Ist ein neues Rostock-Lichten­hagen denkbar? Wie geht die Gesell­schaft heute mit dem Rassismus der “Mitte” um? Welche politi­schen Konse­quenzen werden gezogen?

Anne Helm, Bezirks­ver­ordnete in Neukölln und Expertin für Asylpo­litik hat das Thema aufbe­reitet und wird auch beleuchten, wie die (Presse)-Öffent­lichkeit das Thema der “besorgten Bürger*innen” bzw. Rassist*innen im Kontext der Ausein­an­der­setzung um Geflüch­te­ten­un­ter­künfte damals und heute darstellt.

Wir freuen uns auf Annes Input, eine spannende Veran­staltung und Euren Besuch!

Den Abend könnt ihr auch im Stream verfolgen.

Ein Kommentar

  1. 1

    Nie wieder Rostock ,Lichtenhagen ,Hoyerswerda oder sonst wo …das haben wir uns auf die Fahnen geschrieben Alerta Antifa ..Solidarität ist unsere Waffe .
    Nur Gemeinsam und aus der Bevölkerung herraus ist der Rassismus zu bekämfpen.